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IBM verkauft tausendsten Linux-only-Mainframe

06.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die University of Florida hat bei IBM einen Lowend-"z800"-Mainframe und 32 Intel-Server beordert, um Forschung im Bereich Grid Computing zu betreiben. Erwähnenswert ist dies nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass Big Blue damit rund ein Jahr nach der Ankündigung des "Raptor" die inzwischen eintausendste Maschine verkauft hat. Der z800 verwendet ausschließlich Linux als Betriebssystem, das ebenfalls vorhandene z/VM ist dabei lediglich für die logische Partitionierung zuständig.

Die University of Florida will mit ihrem Raptor und den mit VMware ebenfalls partitionierten Intel Servern die Virtualisierung von Grids (per Software zuzsammengeschaltete Rechnerverbünde, deren brach liegende Kapazität für zentral eingespeiste Aufgaben genutzt wird) untersuchen. Außerdem sollen damit Nanotechnik- und Informatikforschung laufen. Der von Cornerstone verkaufte z800 wurde übrigens von der National Science Foundation bezahlt. Neben der Server-Hardware hat die Universität außerdem noch einen "Shark"-Speicher mit 3,36 TB Kapazität erworben. (tc)