IBM und Apple wollen Strafzoll in USA umgehen

15.11.1991

NEW YORK (vwd) - Die IBM Corp. und die Apple Computer Inc. haben in getrennten Eingaben beim US-Handelsministerium beantragt, ihre Computer-Montagewerke in Raleigh beziehungsweise in Fountain als Zollfreizonen anzuerkennen. Die Eingaben stellen den Versuch dar, die auf die Lieferungen japanischer Zulieferer erhobenen Antidumping-Zölle zu umgehen. Die Gesellschaften reagieren damit auf die Entscheidung der amerikanischen International Trade Commission (ITC), die LC-Displays aus japanischer Produktion mit Strafzöllen zu belegen, weil diese auf dem US-Markt zu Preisen angeboten werden, die unter den Entstehungskosten liegen. IBM und Apple sollen außerdem beabsichtigen, die ITC-Entscheidung gerichtlich anzufechten.