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IBM toppt die Prognosen

15.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) – Ein paar Tage früher als ursprünglich geplant hat IBM die Zahlen für das vierte Quartal herausgegeben – wohl um zu vermeiden, dass das gute Ergebnis durchsickert. Der Nettogewinn steigerte sich von einer Milliarde Dollar im Vorjahreszeitraum auf aktuell 2,7 Milliarden Dollar. Damals hatten indes hohe Sonderposten den Profit belastet. Gleichzeitig wuchs der Umsatz um neun Prozent von 23,7 Milliarden auf 25,9 Milliarden Dollar. IBM kam dabei der schwache Dollarkurs entgegen: Ohne Wechselkurseinflüsse hätte sich der Anstieg der Einnahmen nur auf ein Prozent belaufen.

Damit schnitt der Konzern in allen Punkten besser als erwartet ab. Im IT-Service-Bereich etwa verzeichnete IBM einen Anstieg der Neuverträge im vierten Quartal auf einen Wert 17,3 Milliarden Dollar. Hier waren 14 Milliarden Dollar geplant. Im Gesamtjahr 2003 setzte Big Blue rund 89 Milliarden Dollar nach 81,2 Milliarden Dollar im Vorjahr um. Der Nettogewinn konnte mit 7,6 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt werden. Im vorbörslichen Handel legte die IBM-Aktie daher deutlich zu. Dies hing auch mit der Prognose des Konzerns zusammen, dass die Ergebnisse im laufenden Jahr besser als von den Analysten erwartet ausfallen könnten. (ajf)