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IBM, Sun und Cray entwickeln Supercomputer für US-Regierung

09.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die an das US-Verteidigungsministerium angeschlossene DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency) bezuschusst die Entwicklung von Supercomputern mit rund 146 Millionen Dollar. IBM erhält 53,3 Millionen Dollar, 49,7 Millionen Dollar gehen an Sun und Cray bekommt 43,1 Millionen Dollar. Ziel des DARPA-Programms ist es, bis spätestens 2010 den weltweit leistungsfähigsten Rechnerboliden für militärische, geheimdienstliche und industrielle Anwendungen bereitstellen zu können. Nachdem die Hersteller zwölf Monate Zeit hatten, Konzepte vorzulegen, soll nun eine dreijährige Forschungs- und Entwicklungsphase folgen.

IBM erhielt den Zuschuss für das allgemein gehaltene Konzept "PERCS" (Productive, Esay-to-use, Reliable Computing Systems). Sun legte das System "Hero" vor, das die Programmierung der Superrechner vereinfachen soll. Cray entwickelte die Technologie "Cascade", die unter anderem eine neuartige Prozessorarchitektur vorsieht, mit der sich Speicher effektiver verwalten lassen soll. (lex)