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IBM streicht 1000 Stellen in den USA

29.11.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM wird rund 1000 Mitarbeiter in den USA entlassen. Betroffen sind vor allem Ingenieure und Führungskräfte aus der Chipproduktion. Als Grund nannte das Unternehmen die anhaltend schwache Nachfrage nach Halbleitern. Insgesamt beschäftigt IBM im Bereich Mikroelektronik etwa 21.500 Angestellte. Die aktuellen Jobkürzungen beziehen sich auf die Chipwerke in Endicott und Fishkill im US-Bundesstaat New York sowie auf eine Fabrik in Essex Junction (Vermont). Einem IBM-Sprecher zufolge haben einige der betroffenen Mitarbeiter die Möglichkeit, in einen anderen Unternehmensbereich zu wechseln. Die weltweite Belegschaft des Konzerns beläuft sich auf rund 320.000 Mitarbeiter. Im dritten Quartal 2001 meldete IBMs Techniksparte, die auch die Produktion von Festplatten und Chips beinhaltet, gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang um 26 Prozent auf 1,65 Milliarden Dollar. Der Vorsteuerverlust im

vergangenen Dreimonatszeitraum betrug 258 Millionen Dollar.