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IBM schließt Werk in Dublin

05.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der IT-Konzern IBM wird sein Festplattenwerk in Dublin schließen und die Produktion nach Deutschland und die USA verlagern. IBM-Sprecher Rory Caren zufolge, sind dadurch keine Arbeitsplätze gefährdet. Die Beschäftigten sollen künftig in einer anderen Fabrik, ebenfalls in Dublin, Computerchips für Mobiltelefone und Handhelds bauen. Dort will Big Blue sogar weiter 500 Spezialisten einstellen. Festplatten sollen künftig IBMs Produktionsstätten in Mainz sowie in im kalifornischen San Jose herstellen.

Irland hat in den vergangenen acht Jahren durch den Zustrom amerikanischer Technologie- und Pharmakonzerne ein starkes Wirtschaftswachstum erfahren. Anfang der neunziger Jahre profitierten die Unternehmen vor allem von den vergleichsweise niedrigen Steuern und den geringeren Löhnen. Angesichts des Konjunktureinbruchs haben jedoch erste US-Unternehmen, darunter Gateway und Motorola, angekündigt, künftig auch in Irland Personalkapazitäten abzubauen.