IBM Österreich baut keine Stellen ab

13.12.1991

WIEN (vwd) - Die vom IBM-Europachef Renato Riverso am Freitag gegenüber dem "Wall Street Journal Europe" angekündigte europaweite Reduktion der IBM-Belegschaft um 7000 auf 101 000 wird nur geringe Auswirkungen auf die IBM Österreich Internationale Büromaschinen Ges.m.b.H. haben.

Wie in den letzten Jahren wird die natürliche Fluktuation zwei bis vier Prozent des Mitarbeiterstandes von derzeit rund 1860 betragen, wobei je nach Bedarf nachbesetzt wird. Wie 1991 wird es voraussichtlich auch 1992 zu keiner Nachbesetzung kommen, teilte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage mit.

Konkrete Maßnahmen des europaweiten Personalabbaus würden erst in den nächsten sechs Wochen definiert. IBM Österreich als reine Marketing und Servicegesellschaft rechnet dabei mit keinen Beschneidungen, da Riverso die Maßnahmen auf Management und Produktion eingegrenzt hat.