Big Data Analytics

IBM macht SPSS mit Apache Spark Dampf

27.10.2015
Von 
Thomas Cloer war Redakteur der Computerwoche.
IBM erweitert eine Reihe seiner Produkte um Unterstützung für die quelloffene Datenverarbeitungs-Engine Apache Spark, darunter die Predictive-Analytics-Software SPSS.

SPSS hatte IBM im Jahr 2009 für 1,2 Milliarden Dollar gekauft. Die Software hat ihre Ursprünge 1968 an der kalifornischen Eliteuni Stanford und wird nicht zuletzt in Statistik-Kursen an Universitäten rund um den Globus benutzt. Konkret integriert "Big Blue" Spark in die SPSS-Komponenten "Modeler" und "Analytic" Server, wie eine Konzernsprecherin gegenüber "VentureBeat" erklärte.

Foto: ASF

Einer Mitteilung zufolge bekommen auch die IBM-Produke "BigInsights", "Streams" sowie "DataWorks" eine Spark-Behandlung. IBM hatte im Juni ein umfangreiches Spark-Commitment abgegeben. Als Service in der Entwickler-Cloud Bluemix ist Spark mittlerweile allgemein verfügbar. Nach eigenen Angaben hat IBM außerdem seither mehr als 60 Contributions zu dem Apache-Projekt beigesteuert.