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IBM lagert Personalverwaltung aus

04.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Dass Geschäftsprozess-Outsourcing im Trend liegt, beweist der Branchenriese IBM am eigenen Beispiel: Er will einen Großteil seiner Personalverwaltungs-Aufgaben dem in Boston ansässigen Dienstleister Fidelity Employer Services Co., anvertrauen. Die Tochter des Finanzdienstleisters Fidelity Investments übernimmt mit Wirkung zum 1. August dieses Jahres rund 450 der insgesamt 1200 IBM-Mitarbeiter, die bislang für die Human-Resources-Aufgaben des IT-Konzerns verwantwortlich zeichnen. Zu ihren Aufgaben werden unter anderem die Verwaltung von Pensionen sowie Gesundheits- und Wohlfahrtsleistungen für 140.000 derzeitige und 120.000 ehemalige US-Mitarbeiter der IBM gehören.

Wie Fidelity Investment und IBM Global Services mitteilten, wollen sie derartige Dienstleistungen und die damit verbundene Beratung künftig gemeinsam vermarkten. Fidelity Employer Services ist in diesem Geschäft bereits ein alter Hase: Eigenen Angaben zufolge handhabt das 9000 Mitarbeiter starke Unternehmen personalbezogene Dienstleistungen für mehr als elf Millionen Arbeitnehmer. (qua)