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IBM kündigt neue Autonomic-Techniken an

22.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat heute zwei neue Autonomic-Computing-Techniken angekündigt, "Policy Management for Autonomic Computing" und "Touchpoint Simulator". Diese sollen -sowie schon die laut Hersteller 475 zuvor eingeführten Techniken, die in 75 Produkte integriert wurden - Kunden dabei helfen, ihrer IT-Systeme zu vereinfachen und Arbeitsaufwand und -kosten für deren Wartung zu verringern. Beide Neuheiten stehen als Downloads auf der Technik-Vorschauseite "alphaworks" zur Verfügung.

Das Policy Management for Autonomic Computing (PMAC) soll Entwickler dabei unterstützen, IT und Geschäftsprozesse zu automatisieren und Anwendungen selbstverwaltender und -konfigurierender zu machen. Wenn PMAC in Applikationen integriert werde, könne das Tool "Autonomic Manager" Entscheidungen anhand von Policies oder Geschäftsregeln treffe, die der Entwickler zuvor festgelegt habe. Zum Beispiel könne das Backup einer Datenbank abhängig von der Tageszeit, dem Aktivitäts-Level oder sogar von Urlaubsplänen erfolgen.

Der Touchpoint Simulator soll die Entwicklung autonomer Systemer vereinfachen, indem er Rechenressourcen wie Server oder Datenbanken mit autonomen Management-Anwendungen verknüpft. Als Simulator soll er Developern eine realistische Architektur für den Test des Systems bereitstellen, ohne die Komplexität und Inkonsistenz einer "Real-World"-Infrastruktur.