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IBM korrigiert Jahresumsatz

25.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBM hat den für 2004 gemeldeten Konzernumsatz um 210 Millionen Dollar nach unten korrigiert. Der weltgrößte IT-Konzern begründete diesen Schritt mit Fehlern, die bei einer internen Prüfung der Bücher in der japanischen Niederlassung entdeckt worden seien. So hätten dort einige Mitarbeiter die mit Hardware von Drittanbieter erzielten Einnahmen nicht gemäß den Konzernbestimmungen verbucht. Details dazu nannte IBM nicht. Unternehmenssprecher John Bukovinsky erklärte jedoch, dass IBM geeignete disziplinarische Maßnahmen gegen die Verantwortlichen ergriffen habe.

Die Korrektur wurde laut Big Blue dem Jahresumsatz der Dienstleistungssparte Global Services angelastet, die im Jahr 2004 rund die Hälfte der gesamten 96,5 Milliarden Dollar erwirtschaftet hatte. Auf der Ergebnisseite wurden keine Anpassungen vorgenommen. (mb)