Schweden stellen neues Werkzeug vor

IBM-Host-Programme erhalten moderne Benutzeroberflaechen

22.01.1993

Die Bildschirmoberflaechen von Terminalprogrammen, die der Daten- und Texteingabe dienen, sind im IBM-Midrange- und Grossrechnerumfeld heute zumeist noch rein textorientiert aufbereitet. Darin haben die Schweden eine Marktluecke gesehen und ein Produkt entwickelt, mit dem sich diese Benutzeroberflaechen nach PC-Vorbild farbig, grafisch aufbereitet und mit Maus- oder Fenstertechnik-Unterstuetzung gestalten lassen.

Wie der deutsche Vertriebspartner Fogelberg & Partner GmbH in Frankfurt versichert, koennen schon "geuebte PC-Anwender" mit einem besonderen Editor die grafikfaehigen Oberflaechen nach individuellem Bedarf entwerfen. Diese werden dann kompiliert und als Runtime- Module zur Verfuegung gestellt. Der Anwender hat mit seiner neu gestalteten Oberflaeche laut Anbieter auch die Moeglichkeit, verschiedene Daten aus mehreren zugrundeliegenden Host-Programmen auf den Bildschirm zu holen.

Als Systemvoraussetzung nennt Fogelberg einen mit mindestens 20 Megahertz getakteten PC mit 386-Prozessor und einer Hauptspeicherkapazitaet von minimal 8 MB. Die Software laeuft unter dem Betriebssystem OS/2 und ist auch fuer die Erstellung von OS/2- Anwendungen geeignet.