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IBM holt sich die TPC-C Krone zurück

18.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem zuletzt HP/Oracle das beste Ergebnis im OLTP-Benchmark TPC-C erzielt hatten (Computerwoche.de berichtete), hat jetzt IBM zurückgeschlagen und mit einer - allerdings erst ab August dieses Jahres für Kunden verfügbaren - kommenden Variante seines Unix-Servers "p690" a.k.a. "Regatta" sowie der hauseigenen Datenbank den neuen Rekordwert von 1.025.486 tpmC erzielt. Dieser toppt HPs Ergebnis von 1.008.144 tpmC zwar nur minimal, allerdings fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis für das IBM-System mit 5,43 Dollar pro tpmC erheblich besser aus als beim Duo HP/Oracle mit 8,33 Dollar/tpmC.

Noch dazu ist der Regatta mit nur 32 Prozessoren oder genauer Prozessorkernen bestückt. Das Testsystem verwendet "Power4"-Prozessoren mit einer Taktrate von 1,9 Gigahertz, der von Hewlett-Packard ins Rennen geschickte Superdome war mit 64 auf 1,5 Gigahertz getakteten "Itanium-2"-Prozessoren von Intel bestückt. Auf der IBM-Maschine liefen DB2 Universal Database 8.1 als Datenbank und AIX 5L 5.2 als Betriebssystem, Microsoft COM+ diente als Transaktionsmonitor. HPs Superdome lief unter HP-UX 11iv2 in 64-Bit-Ausführung mit Oracle 10g Enterprise Edition sowie Bea Tuxedo 8.0. (tc)