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IBM hilft Microsoft beim NT-Clustering

21.05.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Rahmen der von Microsoft veranstalteten Teched ´99 in Dallas wird die IBM heute erstmals ihre Clustertechnik (Codename "Cornhusker") für NT-Server am Beispiel eines Clusters aus fünf "Netfinity"-Servern demonstrieren. Dabei dürfte es allerdings eher um einfache Dinge wie Datei- und Druckdienste und nicht gleich um den Betrieb von Oracles verteilter Datenbank "Parallel Server" gehen. Cornhusker, ein Teil von Big Blues strategischer Server-Initiative "X-Architecture" mit Anleihen aus der RS/6000-Familie, soll im Spätsommer zur Marktreife gelangen und anfänglich Cluster mit bis zu acht Servern unterstützen. Später im Laufe des Jahres sollen die Fähigkeiten dann auf Verbünde aus 16 Systemen ausgebaut werden. Das ist deutlich mehr, als Microsoft derzeit mit der eigenen Technik "Cluster Server" (MSCS) zu leisten vermag. Der MSCS schaltet zwei Server zu einer reinen Failover-Kombination zusammen (ein Server springt als Backup-System ein, wenn der andere ausfällt).