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IBM gehen die Aktien aus

09.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - IBMs Mitarbeiterbeteiligungsprogramm kommt offenbar weit besser an als vom Management erwartet. Als der IT-Konzern im Jahr 2000 rund 30 Millionen Aktien für seine Angestellten reservierte, sollte dieses Kontingent für fünf Jahre ausreichen. Doch nach nur drei Jahren Laufzeit gehen Big Blue die Aktien aus. In einem internen Schreiben informiert die Unternehmensleitung die 300 000-köpfige Belegschaft, dass nahezu alle Anteilscheine vergeben seien. Deshalb werde das Programm ab April eingestellt. Die Mitarbeiter konnten Aktien ihres Arbeitgebers zu besonders günstigen Konditionen einkaufen und dabei häufig von den höheren Kurswerten am Markt profitieren. Ein Firmensprecher erklärte unterdessen, man werde weitere 50 Millionen Aktien zur Verfügung stellen. Dazu sei allerdings eine Genehmigung des Verwaltungsrats einzuholen, der Ende April zusammenkommen soll. (wh)