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IBM forciert Entwicklung von Softwarekomponenten

11.08.2006
Geplante Standards für sprachenneutrales Programmiermodell lassen sich im Rahmen des Websphere Application Server testen.

Erst vor wenigen Tagen hatten die in der Open-SOA-Initiative vertretenen Hersteller gemeldet, dass sie mit der Definition eines sprachenneutralen Programmiermodells zur Entwicklung SOA-fähiger Applikationen ein gutes Stück vorangekommen seien und man die Vorschläge gegen Ende dieses Jahres einem Standardisierungsgremium vorlegen wolle. Zentrale Themen dieser Arbeit sind die Service Component Architecture (SCA) und die Service Data Objects (SDO). Doch IBM, prominenter Vertreter dieser Initiative, will seine Entwicklergemeinde nicht so lange warten lassen. Wurde bislang auf der alphaWorks-Site des Herstellers ein SCA-Explorer-Tool ausschließlich in Kombination mit dem Websphere Enterprise Service Bus oder dem Websphere Process Server angeboten, soll demnächst eine Alpha-Version der Technik im Rahmen des Websphere Application Server 6.1 (WAS) verfügbar sein. Da WAS in über hundert IBM-Produkten eingebettet ist, haben dann deutlich mehr Entwickler die Möglichkeit, mit SCA und SDO zu experimentieren. (ue)