IBM fördert Cell-Verwendung

08.04.2005
Ein Designservice soll die neue CPU verbreiten.

IBM hat einen Designservice eingeführt, der es Unternehmen erleichtern soll, den Prozessor mit der neuen Architektur "Cell" in ihre Produkte zu implementieren. Das Spektrum des Angebots belegt, dass Big Blue für diese CPU nicht nur in Spielkonsolen und grafikintensiven Workstations eine Zukunft sieht. Vielmehr eignet sich der gemeinsam mit Toshiba und Sony entwickelte Cell (siehe www.computerwoche. de/go/*71259) in viel allgemeinerem Sinn für leistungsfähige Server und Netzknoten.

Die neue Cell-Promotion stellt der aus 1300 Ingenieuren bestehende IBM-Bereich Engineering & Technology Services (E&TS) zur Verfügung. Firmen, die hier Kunden werden, erhalten Zugang zu einer Cell-Simulationsumgebung, die im Deep-Computing-Rechenzentrum an der IBM-Konzernzentrale in Poughkeepsie läuft. Sie kön- nen Cell-basierende Produkte testen.

Der Cell-Design-Service umfasst die Bereiche Systemarchitektur und -design, Chip-, Modul- und Board-Entwicklung, erweiterte Blade-Entwürfe, Stromversorgung, wärmetechnisches und industrielles Design, Entwicklung von Firmware und Linux-Treibern, Tests auf Erfüllung weltweiter Produktvorschriften, Industriestandards, Interoperabilität und Kompatibilität sowie Untersuchungen zu Produktionsmöglichkeiten, Verlässlichkeit und Wartbarkeit. (ls)