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IBM degradiert Halbleiter-Manager

04.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach enttäuschendem Abschneiden von IBMs Microelectronics-Sparte in der letzten Quartalsbilanz (Computerwoche online berichtete) erhalten einige Verantwortliche neue Aufgaben. Michael Mayer, seit 22 Monaten General Manager des zur Technology Group von Big Blue gehörenden Bereichs, wird auf eine noch zu benennende Position umgesetzt; der General Manager EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) Mark Elliot geht zurück in die USA und übernimmt dort das weltweite ISV-Partnerprogramm (Independent Software Vendors).

Um das Tagesgeschäft der Halbleitersparte kümmert sich nun John Kelly, Group Executive der IBM Technology Group. General Manager wird Hans Ulrich Maerki (Chairman IBM EMEA). Die unter Mayer etablierte Strategie, über die reine Chipfertigung hinaus auch Design- und Testing-Dienste anzubieten, will IBM Microelectronics weiter verfolgen. Mittelpunkt der diesbezüglichen Aktivitäten ist die neue Hightech-Fab in East Fishkill, New York, in der es offenbar gravierende Anlaufschwierigkeiten gegeben hatte. (tc)