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IBM: CEOs wechseln vom Spar- zum Wachstumskurs

25.02.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Big Blues Beratungssparte IBM Business Consulting Services stellte in einer aktuellen Umfrage bei weltweit 450 CEOs von Großunternehmen einen Strategiewandel fest. Demnach setzen die Konzerne in diesem Jahr wieder verstärkt auf Umsatzwachstum, um ihre finanzielle Position zu verbessern. In der Vorjahresumfrage "Global CEO Study 2003" hatte der Großteil der Firmenlenker noch angegeben, sie zielten vorwiegend auf Kostensenkungen, um mehr Ertrag aus bestehenden Aktivitäten zu holen. Lediglich in der Strategie von CEOs in Europa und Japan sind auch 2004 Umsatzwachstum und Kostensenkung in etwa gleich gewichtet.

Nach Ansicht von IBM-Managern bestätigen die Umfrageergebnisse die These, dass die Unternehmen ihre Investitionen in IT und -Services in diesem Jahr wieder anziehen. Ende Januar hatte IBM-CEO Sam Palmisano erklärt, das Investitionsverhalten der Kunden verbessere sich kontinuierlich, sein Unternehmen sei "enthusiastisch über die Aussichten für dieses Jahr und die Zeit danach". Big Blues Finanzchef John Joyce pflichtete dem bei: "2003 war das Jahr, in dem sich die Industrie wieder stabilisiert hat. 2004 sehe ich als das Jahr, in dem die IT-Industrie ihren nächsten Wachstumszyklus startet."

Das Armonker Unternehmen will die Studienergebnisse nutzen, um sich und das Know-how seiner Berater den Anforderungen entsprechend auszurichten. Wichtige Themen seien insbesondere Analysewerkzeuge, Performance-Management-Lösungen und Techniken zur Sammlung von Daten, etwa Telematik oder RFID, so Ginni Rometty, Chefin von IBM Business Consulting Services. (mb)