Automatisierung, Green IT, System Management

IBM beschwört die dynamische Infrastruktur

10.02.2009
Von 
Wolfgang Herrmann ist Editorial Manager CIO Magazin bei IDG Business Media. Zuvor war er unter anderem Deputy Editorial Director der IDG-Publikationen COMPUTERWOCHE und CIO und Chefredakteur der Schwesterpublikation TecChannel.

Anforderungen an die Infrastruktur

Warum Unternehmen die neue Infrastruktur überhaupt brauchen, erläutern die Marketiers des blauen Riesen anhand von drei zentralen Anforderungen. An erster Stelle steht demzufolge die Integration der digitalen und physischen Infrastrukturen. Die IT sei gehalten, nicht nur das Management von Geschäftsprozessen und Infrastrukturkomponenten zu ermöglichen, sondern auch neue und bessere Services hervorzubringen. IBM bezeichnet die daraus resultierende Aufgabenstellung als "Service-Management". Eine zweite Herausforderung sieht der Konzern im Verwalten, Speichern und Auswerten der rund 15 Petabyte an Informationen, die die Welt täglich erzeuge. Kaum überraschend kommt hier IBMs Leib- und Magenthema Information Management ins Spiel.

Last, but not least geht es den Strategen darum, die "massiven Ineffizienzen" heutiger Infrastrukturen zu reduzieren und die Systeme robuster zu gestalten. Seit 1996 seien die Rechenzentrumskosten um das Achtfache gestiegen, erläutert der Hersteller. Dagegen liege die durchschnittliche Server-Auslastung noch immer nur zwischen sechs und 16 Prozent.

Die wichtigsten Ankündigungen (Auszug)

  • Tivoli Automation Manager: Die Software soll das Entwickeln und Verwalten von Anwendungen und Services automatisieren und beschleunigen.

  • Tivoli Storage Manager: Software für eine effizientere Verwaltung von Speicherumgebungen.

  • Tivoli Key Lifecycle Manager: Management-Software für das Verwalten von Encryption-Systemen.

  • Tivoli Monitoring für Energy Management: Software zur Kontrolle und Steuerung des Energieverbrauchs.

  • "ProtecTIER" Deduplication Appliance: Integriertes System aus Server, Speicher und Software, das redundante Daten identifiziert und eliminiert.

  • XIV Storage-System: Speichersystem mit niedrigem Einstiegspreis.

  • Internet Security Systems: Services zum Absichern kritischer Daten.

  • Infosphere Warehouse for System z: Software zum Einrichten eines Data Warehouse auf System z-Großrechnern, das Business-Intelligence-Anwendungen wie Cognos BI unterstützt.

  • IBM Service Management Industry Solutions: Software- und Serviceangebot, das speziell auf die sieben Branchen Energieversorgung, Chemie und Erdöl, Telekommunikation, Handel, Banken, Elektroindustrie und Produktion zugeschnitten ist.

  • Service Management Implementation Enhancement & Accelerators: Die Dienstleistungen sollen Kunden beim Entwickeln neuer Services und beim Planen von Anwendungen helfen.