Schnellere InputOutput-Raten möglich

I2O-Standard soll PC-Schwächen mildern

06.12.1996

Bei der I2O-Architektur handelt es sich um Spezifikationen, die die Skalierbarkeit von PC-basierten Rechnern verbessern sollen. Dies versprechen die Befürworter der Technik. Der Standard sei mit dem Ziel entwickelt worden, die Leistung von PCs und Servern zu verbessern und gleichzeitig die Verwaltungskosten zu senken. Selbst die derzeit gebräuchliche Peripheral-Component-Interconnect-(PCI-)Technologie biete für aktuelle High-end-Anwendungen zu niedrige Datentransferraten.

Auf der Comdex präsentierten Hersteller wie Compaq, HP, 3Com und Symbios Logic erste Produkte, die den I2O-Spezifikationen entsprechen. Zusammen mit anderen Unternehmen haben diese Firmen die I2O-Special Interest Group gegründet. Unterdessen kündigten auch einige große Softwarehäuser die Unterstützung der Architektur in kommenden Versionen ihrer Produkte an. Microsoft etwa möchte die I2O-Spezifikationen in Windows NT 5.0 berücksichtigen, das Mitte 1997 erwartet wird. In der zweiten Hälfte nächsten Jahres will auch Novell entsprechende Varianten von Intranetware und den Netware Loadable Modules (NLMs) auf den Markt bringen. SCO plant die Unterstützung für sein Unix-Produkt "Gemini".