"Hyperpad" bringt Asse der Hypercard auf PCs

07.04.1989

WASHINGTON (IDG) - Für Anwender, die die Funktionen des Macintosh-Programmes Hypercard in der DOS-Welt vermissen, hat das Unternehmen Brightbill-Robertson & Co. aus Syracuse im US-Bundesstaat New York ein Dienstprogramm mit der Bezeichnung Hyperpad auf den Markt gebracht.

Die programmierbare Shell stellt nach Herstellerangaben grafische Symbole bereit, die bei Aktivierung durch den Cursor oder eine Maus DOS-Befehle auslösen und stellt dem DOS-User die Möglichkeiten der Software Hypertext zur Verfügung.

Hyperpad umfaßt laut Brightbill-Robertson über zwei Dutzend Service-Funktionen, darunter Kalender, Taschenrechner, Notizbuch und Kundenliste. Die Applikationen lassen sich je nach Wunsch modifizieren, außerdem kann der Anwender eigene Funktionen programmieren. Hyperpad ist weiterhin in der Lage, Dateien mit dem Datenbankprogramm Dbase von Ashton Tate auszutauschen und verfügt über eine Pascal-ähnliche Programmiersprache.

Mit anderen Sprachen erstellte Programme lassen sich in Hyperpad übertragen und dort ausführen.