Jahresergebnisse

HTC verliert ein Drittel seiner Einnahmen

09.01.2017
Bei HTC lief das vergangene Jahr nicht unbedingt erfolgreich, wenn man die reinen Zahlen betrachtet. Ein Drittel weniger Einnahmen als im Vorjahr ist ein arger Einbruch. Doch es gibt positive Zeichen am Horizont.

HTC hat seine Zahlen für das vergangene Jahr 2016 vorgestellt und muss in Sachen Einnahmen Federn lassen. Waren es 2015 noch 121,68 Milliarden Neue Taiwan Dollar, flossen im abgelaufenen Jahr nur noch 78,16 Milliarden Neue Taiwan Dollar in die Taschen des Unternehmens. Das entspricht einem Rückgang von über 35 Prozent. Die Verluste lagen HTC zufolge über das Jahr bei 4,8 Milliarden Neue Taiwan Dollar, das sind etwa 142 Millionen Euro.

Die HTC Vive verkauft sich besser als erwartet.
Die HTC Vive verkauft sich besser als erwartet.
Foto: HTC

Es gibt jedoch durchaus Zeichen, dass es mit HTC wieder aufwärts geht. Da wären einmal die guten Monate September und Dezember, die über oder auf der Höhe des Vorjahres liegen. Aber auch der Erfolg der HTC Vive macht Mut, denn die VR-Brille für PC-Gamer verkaufte sich mit rund einer Viertelmillionen Stück besser als von vielen Experten vermutet.

Im Video: HTC U Ultra und U Play - ein erster Eindruck

Arbeitsplatz der Zukunft

Arbeitsplatz der Zukunft

Im Smartphone-Bereich ist das HTC 10 weiterhin ein sehr gutes Stück Technik, zudem sorgten die positiven Reaktionen auf die von HTC produzierten Pixel-Smartphones für ein Lächeln im Gesicht der Manager. Noch im Januar werden weitere Ankündigungen von HTC über neue Modelle erwartet, und die ersten Anzeichen deuten darauf hin, dass die Taiwaner durchaus noch ein paar Asse im Ärmel haben. Man darf also gespannt sein, wie es mit HTC weitergeht. Von den noch 2016 hartnäckig kurisierenden Übernahmegerüchten war zuletzt nichts mehr zu hören.

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