Proliant-Server, Apollo-Systeme und Cray Supercomputer

HPE baut mehr Server mit AMD-CPUs

31.03.2021
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Spezialgebiet Business-Software: Business Intelligence, Big Data, CRM, ECM und ERP; Betreuung von News und Titel-Strecken in der Print-Ausgabe der COMPUTERWOCHE.
HPE verbaut in seinen neuen Servern CPUs des Intel-Konkurrenten AMD. Die Systeme der Proliant- und Apollo-Reihe sollen Workload-optimiert arbeiten können.
Die neuen Proliant-Systeme hat HPE eigenen Angaben zufolge je nach Modell auf bestimmte Workloads hin optimiert, beispielsweise für Virtualisierung, Datenbankanwendungen oder Virtual-Desktop-Infrastructure-Lösungen.
Die neuen Proliant-Systeme hat HPE eigenen Angaben zufolge je nach Modell auf bestimmte Workloads hin optimiert, beispielsweise für Virtualisierung, Datenbankanwendungen oder Virtual-Desktop-Infrastructure-Lösungen.
Foto: HPE

Hewlett Packard Enterprise (HPE) baut sein Server-Portfolio mit etlichen AMD-basierten Systemen aus. Zum Einsatz kommen dabei CPUs aus der erst Mitte März von AMD vorgestellten Epyc-7003-Serie. Die Prozessoren auf Basis der Zen-3-Architektur arbeiten mit bis zu 64 Rechenkernen, erreichen im Turbo-Modus teil­weise Taktraten von über vier Gigahertz und unterstützen bis zu 4 TB RAM.

Konsolidierung trifft Kostensenkung

HPE zufolge sollen sich die Systeme vor allem für datenintensive analytische Workloads eignen. Mit dem "Proliant DL385 Gen10 v2" könnten Anwenderunternehmen ihre Server-Landschaften konsolidieren und mithilfe einer verbesserten Virtualisierungsleistung die Betriebskosten senken. Auch mit dem "Apollo-2000-­Gen10-Plus"-System sowie dem "Proliant XL225nGen10 Plus"-Server ließen sich Kosten sparen, verspricht der Hersteller. Die Energieeffizienz dieser Rechner liege um mehr als 50 Prozent über der von vergleichbaren Vier-Knoten-Systemen.

Mit dem "Proliant DL345 Gen10 Plus" hat HPE darüber hinaus eine neue Server-Linie präsentiert, die vor allem auf Datenbankanwendungen abzielt. Neu gelauncht hat der Hersteller auch die "ProliantDL365 Gen10 Plus"-Linie, die speziell für Virtual-Desk­top-Infra­structure (VDI) -Lösungen gedacht ist. Die Apollo-Systeme der 2000er- und 6500er-Reihe siedeln die HPE-Verantwortlichen in erster Linie im High Performance Computing (HPC) an.

In dieser Liga spielt auch der Supercomputer "HPE Cray EX". Das ebenfalls auf AMD-CPUs basierende Exascale-System sei bereits in diversen Forschungseinrichtungen weltweit im Einsatz, berichtete der Hersteller. Alle neuen Server sind HPE zu­folge von Haus aus mit Security-Features, Automatisierungs-Tools und Werkzeugen für Remote Management ausgestattet. Außerdem könnten Anwender die Systeme auf Basis von "HPE Greenlake" als Pay-per-Use-Lösung in einem As-a-Service-Modell nutzen.