Build-to-order-Konzept

HP verlagert Assemblierung der PCs auf Distributoren

21.02.1997

Das Konzept "Extended-Configure-To-Order" (Ecto) wird in Deutschland seit vier Monaten bei Actebis getestet. Es läuft nach folgendem Muster ab: Der Kunde bestellt bei einem Fachhändler "seinen" PC mit den individuellen Konfigurationswünschen. Die Bestellung wird online an den Distributor - im Pilotprojekt Actebis - weitergeleitet, der den PC entsprechend konfiguriert und an den Händler ausliefert. HP stellt den Großhändlern eine Auswahl an Basismodellen zur Verfügung: Statt 32 müssen nur mehr neun Modelle vorrätig gehalten werden. HP überwacht und garantiert die Qualität der Vectra-PCs.

Der Vorteil soll in der größeren Flexibilität, den kürzeren Lieferzeiten und der Kostenreduzierung liegen. Nach Aussagen von Actebis-Pressesprecherin Birgit Fahlbusch nehmen 210 Fachhändler am Ecto-Programm teil, die bis Ende 1996 rund 2900 maßgeschneiderte Vectra-PCs verkauften.