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HP vergütet Bob Wayman den Interims-CEO-Job großzügig

06.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Für sein Zwischenspiel an der Spitze von Hewlett-Packard nach dem Abgang von Carly Fiorina bis zur Ernennung von Mark Hurd zum neue CEO (Chief Executive Officer) soll der frühere Finanzchef Robert Wayman einen Bonus von drei Millionen Dollar erhalten. Einer Pflichtveröffentlichung HPs bei der US-Börsenaufsicht zufolge hat der Entgeltausschuss des Konzernverwaltungsrats die Summe bereits genehmigt, sie soll "so bald wie verwaltungstechnisch nach dem 1. Mai machbar" ausgezahlt werden.

Wayman, langjähriger Finanzchef von HP, übernahm das CEO-Amt interimsweise am 9. Februar beim Rücktritt Fiorinas (die mit mehr als 21 Millionen Dollar abgefunden wurde) und blieb bis zum Amtsantritt Hurds am 1. April im Amt. Der frühere NCR-Chef wurde mit unter anderem zwei Millionen Dollar Unterschriftsbonus, 2,75 Millionen Dollar Umzugsaufwandsentschädigung, 450.000 Aktien und über einer Millionen Aktienoptionen geködert.

Bob Wayman ist voerst wieder CFO (Chief Financial Officer) und Board-Mitglied. Er hat aber bereits seit einiger Zeit Interesse daran anklingen lassen, in den Ruhestand zu gehen. Für das Fiskaljahr 2004 erhielt der Manager ein Gehalt von 975.000 Dollar sowie 546.342 Dollar Bonus plus Aktien und Optionen. (tc)