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HP und MIT wollen Quantencomputer entwickeln

20.08.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard und die Bostoner Hightech-Uni MIT (Massachusetts Institute of Technology) investieren 2,5 Millionen Dollar in ein Forschungsprojekt zur Entwicklung eines so genannten Quantencomputers, der Bits und Bytes auf subatomarer Ebene speichert. Das Projekt, an dem HP-Labors im kalifornischen Palo Alto und Bristol, Großbritannien, mitwirken, ist Teil einer mit insgesamt 25 Millionen Dollar dotierten breiter angelegten Kooperation, die HP und MIT im Juni vergangenen Jahres angekündigt hatten.

"Moores Law wird durch die physikalischen Beschränkungen der gegenwärtigen Technik an seine natürlichen Grenzen stoßen. Tiefer als bis zum Atom kann man da kaum gehen", so ein HP-Sprecher. "Wir müssen also in die Bereiche der Quantenphysik vorstoßen - so weit man diese schon versteht -, um das Computing weiter zu entwickeln." Allerdings sei die Forschung in diesem Bereich langfristig angelegt. Es könnten zehn Jahre vergehen, bevor ein funktionierender Quantencomputer daraus hervorgehe.