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HP sichert sich sechs Großaufträge von europäischen Staaten

02.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Auch HP setzt verstärkt auf E-Government. In Europa hat sich der US-Konzern sechs Aufträge von staatlichen Einrichtungen im Gesamtwert von über 500 Millionen Dollar gesichert. Neben E-Mail-Dienstleistungen für das Europäische Parlament sollen in den kommenden Monaten unter anderem das Finanzministerium der Slowakei, das französische Arbeitsministerium (National Employment Agency), das schwedische Parlament sowie das Innenministerium von Bulgarien Produkte und Services von HP erhalten.

Nach Schätzungen von Kasper Rorsted, Managing Director für die EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), ist das Geschäft mit Government-IT ein Wachstumsmarkt. Das Marktvolumen, das momentan bei rund 80 Milliarden Dollar liege, werde in den kommenden zwei Jahren um 9,2 Prozent per annum zunehmen. Treibende Kraft seien dabei - ähnlich wie in der Privatwirtschaft - Dienstleistungen in den Bereichen IT-Security sowie in der mobilen und Breitbandkommunikation. Über allem stehe jedoch der Kostenaspekt: "Unsere Kunden wollen vor allem wissen, wie sich die Effektivität der eingesetzten IT ohne Sicherheitseinbußen steigern lässt", so Rorsted. (sp)