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HP rät von Merced ab

23.08.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Amerikanischen Zeitungsberichten zufolge rät Hewlett-Packard (HP) einigen seiner Kunden, den gemeinsam von Intel und HP entwickelten Merced-Chip zu überspringen und auf die nächste Prozessor-Generation mit Namen "McKinley" zu warten. Angeblich seien einige Beobachter des Konzerns zu der Überzeugung gelangt, der erste "IA-64"-Prozessor sei lediglich eine Testversion für die Nachfolge-Technologie.

Allerdings plane HP nach wie vor, Merced-basierende Server zu verkaufen. Ebenso seien die neuen N-Klasse-Server auf den Merced-Chip umrüstbar. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers sind die HP-Chips "PA-Risc 8500" und "PA-Risc 8600" so schnell, daß N-Klasse-Kunden guten Gewissens den Merced-Chip überspringen könnten. Offensichtlich hat HP aus der verzögerten Markteinführung des Chips seine Konsequenzen gezogen.