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HP einigt sich für 400 Millionen Dollar mit Pitney Bowes

05.06.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard zahlt 400 Millionen Dollar an Pitney Bowes, um sich in einem seit 1995 anhängigen Rechtsstreit außergerichtlich zu einigen. Das vor allem durch seine Frankiermaschinen bekannte Unternehmen aus Stamford, Connecticut, hatte die Fiorina-Company der Verletzung von Drucktechnik-Patenten bezichtigt. Die jetzt erzielte Einigung, die ein Lizenzabkommen einschließt, stellt laut HP kein Schuldeingeständnis dar. Beide Unternehmen wollten vor allem Kosten und Aufwand für das Verfahren nicht unnötig in die Höhe treiben, hieß es. Die an Pitney Bowes gezahlte Summe wird Hewlett-Packard in seiner kommenden Quartalsbilanz als außergewöhnliche Belastung abschreiben.