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HP-CEO Hurd erhält fürstliche Vergütung

24.01.2006
Der IT-Konzern zahlte dem Fiorina-Nachfolger im vergangenen Geschäftsjahr knapp sechs Millionen Dollar Gehalt und Boni - Aktienoptionen und andere Vergünstigungen nicht eingerechnet.

Hewlett-Packard (HP) lässt es sich augenscheinlich einiges kosten, um seinen neuen CEO Mark Hurd bei Laune zu halten: Wie aus einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht, erhielt der Turnaround-Experte zwischen April und Oktober 2005 insgesamt 5,95 Millionen Dollar Gehalt und Boni. Damit nicht genug: Zusätzlich wurde der frühere NCR-Chef mit 8,86 Millionen Dollar in Anteilen sowie 1,15 Millionen Aktienoptionen entschädigt. Weitere 500.000 Dollar gab HP für die Rückerstattung von Hurds Steuern, die Nutzung des Firmenjets und Sicherheitsdienste aus.

Hurd war im März von NCR zu HP gestoßen, um das Geschäft wieder auf Trab zu bringen (siehe auch: "HP plant weitere Softwarezukäufe und effizienteren Direktvertrieb"). Bereits beim Amtsantritt des neuen CEOs ließ sich das Unternehmen aus Palo Alto, Kalifornien, nicht lumpen: Der Topmanager erhielt unter anderem zwei Millionen Dollar Unterschriftsbonus, 2,75 Millionen Dollar Umzugsaufwandsentschädigung, 450.000 Aktien und über einer Millionen Aktienoptionen. Mit fünf Millionen Dollar wurde Hurd für mögliche Kursverluste der NCR-Aktie nach seinem Weggang entschädigt. (mb)