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Hotmail hat ein Keksproblem

12.04.1999
Microsoft-Browser schießt sich ins Knie

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nachdem Microsoft bei seinem kostenlosen Web-basierenden E-Mail-Service Hotmail in der vergangenen Woche verschiedene neue Leistungsmerkmale, darunter auch erweiterte Sicherheitsfunktionen, eingebaut hatte (CW Infonet berichtete), konnten ausgerechnet zahlreiche Surfer mit Microsofts "Internet Explorer" in den Versionen 4 und 5 nicht mehr auf ihre Postfächer zugreifen. Schuld daran sind die unterschiedlichen "Sicherheitszonen", in die der Browser die Netzinhalte aufteilt. Anscheinend hält der Browser die Hotmail-Server gelegentlich für so wenig vertrauenswürdig, daß er keine Cookie-Dateien von ihnen akzeptieren will - auch wenn der Benutzer die Annahme von Cookies (kleinen Textdateien mit Site-spezifischen Informationen, die auf dem Rechner eines Surfers lokal gespeichert werden) generell erlaubt hat. Microsoft sammelt derzeit Daten zu dem Problem, wollte aber vorerst keinen weiteren Kommentar

dazu abgeben.