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Hitachis Superspeicher nimmt EMC-Geräte unter sein Dach

25.01.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Schon zur Ankündigung von Hitachis "Tagmastore"-Speichersystem im vergangenen Herbst war klar, dass damit nicht nur ein weiteres Highend-Gerät auf den Markt kommt, sondern dass Hitachi damit eine Konsolidierungsplattform anbieten will. Mit der jetzigen Ankündigung, die Produkte des schärfsten Rivalen EMC innerhalb Tagmastore zu virtualisieren, trägt der Hersteller den ehrgeizigen Zielen Rechnung. Hitachis Subsystem virtualisiert die EMC-Speicher vom Typ "Symmetrix DMX 800, 1000, 2000, 3000" sowie die "Symmetrix 3000, 5000 und 8000". Demnächst sollen auch die Mittelklasse-Arrays der "Clariion-CX"-Serie unterstützt werden.

Die Anwender können damit von den EMC-Geräten auf die Tagmastore-Funktionen wie asynchrones Kopieren oder logisches Partitionieren profitieren. Mainframe-Daten auf einem Clariion-Speicher lassen sich beispielsweise auf kostengünstige SATA-Subsysteme verlagern oder auf ein Symmetrix-System migrieren. Hitachi nutzt zur Virtualisierung die Technik der virtuellen Speicherports auf Controller-Basis und benötigt keinen umständlichen Austausch von Applikation Programming Interfaces (APIs). (kk)