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Hitachi GST feuert 4.500 Mitarbeiter

22.03.2007
Der Schweinezyklus hat den Festplattenmarkt unerbittlich im Griff.

Der japanische Elektronikkonzern Hitachi streicht zwecks Sanierung seines Festplattengeschäfts mehr als zehn Prozent der Arbeitsplätze seiner in Kalifornien ansässigen Tochtergesellschaft. Hitachi Global Storage Technologies werde durch den Abbau von 4.500 ihrer weltweit 40.000 Arbeitsplätze über die nächsten fünf Jahre 300 Millionen Dollar einsparen, wie Hitachi am Donnerstag bekannt gab. Das Unternehmen will durch die Konsolidierung seines Fertigungs- und Entwicklungsstützpunkts im Geschäftsjahr 2007/2008, das am 1. April beginnt, die Ertragswende im Festplattensegment erreichen.

Hitachi GST verlegt bis Mitte 2008 einen Fertigungsbereich in Mexiko auf die Philippinen. Das Unternehmen möchte außerdem eine Produktionsbasis für 2,5-Zoll-Festplatten, die vor allem für Auto-Navigationssysteme verwendet werden, in Thailand einrichten, wie der Konzern mitteilte. Hitachi Global Storage wurde 2003 gegründet, nachdem die japanische Muttergesellschaft das Festplattengeschäft von IBM übernommen hatte. (dpa/ajf)