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Hitachi bringt wassergekühltes Notebook

18.07.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hitachi hat ein Notebook mit Wasserkühlung angekündigt. Der tragbare Rechner ist mit 128 Megabyte RAM, einer 20-Gigabyte-Festplatte und einem mobilen Pentium-4-Prozessor ausgestattet, der mit 1,8 Gigahertz taktet. Er ist an das aus einer speziellen Flüssigkeit, einem Leitungssystem und einer Pumpe bestehende Kühlsystem angeschlossen, das auch durch den 15-Zoll-Bildschirm fließt. Der Vorteil: Das Notebook ist sehr leise, da keine Lüftergeräusche auftreten.

Bereits im Februar 2002 hatte Hitachi einen Prototypen gezeigt, bei dem Wasser durch ein Stahlrohr floss (Computerwoche online berichtete). Die Leitung besteht jetzt aus einem flexiblen Material, das 20.000 Durchläufe der Kühlflüssigkeit verkraften soll. Die Pumpe hält nach Angaben des Herstellers mindestens 44.000 Stunden. Wenn das Notebook nicht im Dauerbetrieb eingesetzt wird, hält es fünf Jahre, verspricht Hitachi und gibt drei Jahre Garantie.

Da das Kühlsystem von den elektrischen Bauteilen abgeschottet werden muss, sind die Rechner etwas dicker als luftgekühlte Labtops. In Japan sind die Geräte ab Ende September für rund 3000 Dollar zu haben. Sie werden auf Nachfrage auch an europäische Kunden geliefert, sagt Hitachi. (lex)