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Hewlett-Packard: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

17.02.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard hat für das erste Quartal seines laufende Fiskaljahres einen Nettoprofit von 794 Millionen Dollar oder 77 Cent pro Aktie ausgewiesen. Der Gewinn aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 80 Cent und übertraf geringfügig die Erwartungen der Analysten (laut First Call: 78 Cent je Anteilschein). Ein Jahr zuvor hatte der Nettoprofit 960 Millionen Dollar oder 92 Cent pro Aktie betragen. Die Umsätze konnte HP übers Jahr von 10,24 Milliarden Dollar um 14 Prozent auf 11,67 Milliarden Dollar steigern.

Auch wenn einige Analysten sich über den geringen Gewinn enttäuscht zeigten, wurde das Ergebnis grundsätzlich positiv aufgenommen. Steven Milunovich von Merill Lynch erklärte gegenüber dem "Wall Street Journal", die Umsatzzahlen zeigten eindeutig eine Trendwende unter der Ägide der neuen Chefin Carleton "Carly" Fiorina. Nach Aussagen von HP wurden die PC-Absätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum beinahe verdoppelt. Auch die Sparte Drucker und Imaging konnte um 13 Prozent zulegen - für den Hersteller besonders bedeutsam, weil diese rund zwei Drittel des Profits einfährt.