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Hersteller setzen auf Intels Notebook-Boliden

25.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Intel stellt heute wie bereits vorab berichtet die neueste Generation seiner speziell für den Einsatz in Notebooks konzipierten Prozessoren vor. Den mobilen Pentium III gibt es ab sofort mit Taktraten von 800 und 850 Megahertz, der kleiner Bruder Celeron ist in mobilen Ausführungen mit 650 und 700 Megahertz zu haben.

Die meisten Hersteller stehen schon Gewehr bei Fuß und präsentieren zeitgleich entsprechende Geräte:

Toshiba verbaut den Pentium III in seiner Highend-Linie "Tecra 8100". Beispielsweise kostet eine 850-Megahertz-Maschine mit 14,1-Zoll-Display, 8-fach DVD-Laufwerk und 20-GB-Platte knapp 4700 Dollar. Für 1000 Dollar weniger gibt es eine 800-Megahertz-Tecra mit 10-GB-Platte.

Compaq integriert den schnellsten Pentium III in sein "Armada E500", das darüber hinaus ein 15-Zoll-Display aufweist. Die Einstiegspreise beginnen bei unter 4000 Dollar. Der 850-Megahertz-Chip findet sich außerdem im Ultraportable "M700"; die 800-Megahertz-Ausführung werkelt im "E5000S", das speziell auf kleine und mittlere Unternehmen abzielt.

Dell verbaut die neuen Pentium-IIIs in seinen neuen "Latitude"-Modellen "C600" und "C800", die ab Werk mit Wireless Ethernet ausgestattet sind. Das C800 verfügt über einen 850-Megahertz-Prozessor, ein 15-Zoll-Display, eine 10-GB-Platte, den Grafikbeschleuniger "Rage Mobility" von ATI sowie wahlweise ein CD- oder DVD-Laufwerk und ist ab 3300 Dollar zu haben. Außerdem sind die neuen Intel-Chips in weiteren "Inspiron"- und Latitude-Geräten zu finden.

Bei Hewlett-Packard findet der neue Pentium III seine Heimat in der "Omnibook-6000"-Linie, die mit SXGA-plus-Display (15 Zoll) im November in den Handel kommen soll.

IBM setzt den 800 und 850 Megahertz schnellen Celeron in den Thinkpad-Familien "T" (leichter) und "A" (mehr Features) ein. Die A-Serie soll es auch mit dem 700-Megahertz-Celeron geben. Die Preise der Geräte von HP und Big Blue stehen noch nicht fest.