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Hersteller kündigen neue Pocket PCs an

23.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Hewlett-Packard (HP), Fujitsu-Siemens und Toshiba haben PDAs (Personal Digital Assistants) angekündigt, die auf dem heute von Microsoft auf den Markt gebrachten Handheld-Betriebssystem Pocket PC 2003 basieren (Computerwoche online berichtete). So bietet HP in den USA ab sofort den "Ipaq h1940" an. Das Gerät bietet zum Preis von knapp 300 Dollar unter anderem eine 266-Megahertz-CPU, 64 Megahertz SDRAM und eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle. An Software liegen Outlook 2002, ActiveSync 3.7, ein Bluetooth-Manager, Windows Media Player 9, Real Player Mobile und der PDF-Viewer von Adobe im Paket.

Toshiba hat ab sofort den "Pocket PC e750BT" im Programm. Neben 64 Megabyte Arbeitsspeicher zählt die Intel-CPU "PXA 255" mit 400 Megahertz zu den Ausstattungsmerkmalen des PDAs. Wie der Ipaq von HP bringt der e750BT Bluetooth-Funktionen mit. Außerdem lässt er sich auch über USB, Infrarot und PC-Card (Typ II) mit anderen Geräten verbinden. Des weiteren ist ein Steckplatz für SD-Karten vorhanden. Inklusive zwei Jahren Garantie mit Rückhol-Service und einem Softwaregutschein über 70 Euro kostet der Toshiba-PDA rund 700 Euro.

Fujitsu-Siemens erweitert seinen PDA "Loox" um das neue Microsoft-System. Der Hersteller will ein entsprechendes Upgrade im dritten Quartal 2003 bereitstellen. Wer einen Loox 600 zwischen dem 23. Mai und dem 23. September dieses Jahres bestellt, soll das Betriebssystem-Update gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr bekommen, alle übrigen Käufer zahlen den vollen Update-Preis. Der Loox 600 ist zum Beispiel bei BPExpress.de für rund 420 Euro oder bei Avitos.com für 425 Euro zu haben.

Im deutschen Angebot von Dell finden sich noch die altbekannten PDAs "Axim X5 Basic" und "Axim X5 Advanced" mit Pocket PC 2002. Allerdings hat der Hersteller bereits die Preise gesenkt. Das Basis-Modell ist jetzt ab 260 statt knapp 290 Euro zu haben. Die Advanced-Variante kostet nun 365 statt 405 Euro. (lex)