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Heimkino: Tipps zum Kauf von Beamer-Leinwänden

22.08.2007

Für Heimkino-Anwendungen empfehlen die Experten eine Leinwand, die das Licht möglichst unverfälscht reflektiert. "Zu einem mattweißen Leinwandtuch gibt es wenig Alternativen", sagt Freund. Laut Reflecta-Mitarbeiter Maier sind nur Tücher mit einem Gainfaktor von 1,0 bis 1,2 geeignet. Grauen Leinwänden mit einem Gainwert unterhalb von 1,0 erteilt Rutz von der Image Vertriebs GmbH eine Absage. Zwar könnten sie schwarze Bildteile noch schwärzer erscheinen lassen. Alle übrigen Farben seien von der Abdunkelung jedoch ebenfalls betroffen.

Zudem sollten Bildwände stets einen schwarzen Rand haben. Durch die optische Begrenzung nehme das Auge das Bild als kontrastreicher wahr, erläutert Rutz. Wichtig sei, dass das projizierte Bild genau in den Rahmen passt, betont Maier. Bei wechselnden Formaten helfen Maskierungen und Blenden, indem sie nicht genutzte Leinwandbereiche abdecken. Das Seitenverhältnis der Leinwand sollte laut Freund dem des Beamers entsprechen - etwa dem "HD-Ready"-Format 16:9. Für ein richtiges Heimkino-Vergnügen sei 21:9 optimal, sagt Rutz.

Die ideale Leinwandgröße hängt vom Projektions- und Sitzabstand ab. Für den Abstand von der Leinwand empfiehlt Freund die doppelte Bildbreite - so können Zuschauer den Film verfolgen, ohne den Kopf zu bewegen. Ein zwei Meter breites Bild lasse sich somit am besten aus vier Metern Abstand genießen. Brauchbare Leinwände sind den Experten zufolge ab 500 bis 700 Euro zu haben. Der Preis geht je nach System bis 2.000 Euro herauf. (dpa/ajf)