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Handspring verdankt Visor einen Rekordumsatz

17.01.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein unerwartet gutes Ergebnis meldet Handspring im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2000/2001. Gegenüber dem ersten Quartal stiegen die Umsätze um 64 Prozent auf 115,6 Millionen Dollar - im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Zuwachs um stolze 600 Prozent. Der Verlust beläuft sich auf 7 Millionen Dollar oder 7 Cent pro Aktie. Erwartet wurde ein wesentlich höheres Minus von 16 Cent pro Aktie.

Die guten Resultate verdankt Handspring dem PDA "Visor", der im Herbst 1999 auf den Markt kam und für den es eine rege Nachfrage gibt. Laut Bernhard Whitney, Chief Financial Officer bei Handspring, könnte das Unternehmen Ende des Jahres sogar die Gewinnzone erreichen. Seine Hoffnungen gründet er unter anderem auf den Verkauf der neuen, teureren Visor-Modelle "Prism" und "Platinum", mit denen Handspring auch bessere Margen erziele.