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Halbleitermarkt bricht um 35 Prozent ein

02.04.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Im Februar 2002 lagen die Einnahmen im weltweiten Halbleitermarkt bei zehn Milliarden Dollar und damit um 35 Prozent unter den im vergleichbaren Vorjahresmonat erreichten Zahlen (15,5 Milliarden Dollar). Das geht aus einer Untersuchung des US-Branchenverbands Semiconductor Industry Association (SIA) hervor. Der Umsatz in Nord- und Südamerika fiel um 47 Prozent auf 2,52 Milliarden Dollar. Die Einnahmen in Europa büßten im Vorjahresvergleich 37 Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar ein. Die japanischen Chiphersteller nahmen mit 1,99 Milliarden Dollar rund 47 Prozent weniger ein als im Februar 2001. Den geringsten Rückgang verzeichnete die pazifisch-asiatische Region, deren Umsatz "nur" um 5,9 Prozent auf 3,41 Milliarden Dollar sank.

Insgesamt blieben die weltweiten Einnahmen im Februar auf dem Januar-Niveau. Positiv entwickelte sich hierbei der Umsatz mit DRAM-Chips (Dynamic Random Access Memory), der gegenüber dem Vormonat um 24 Prozent zulegen konnte. "Das stagnierende bis leicht ansteigende Umsatzwachstum im ersten Quartal liegt im Rahmen der Erwartungen", erklärte SIA-President George Scalise. Für das zweite Quartal rechnet der Verband mit etwas besseren Zahlen. In der zweiten Jahreshälfte sollen die Einnahmen dann wieder deutlicher anziehen. (ka)