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Haitec bricht der Umsatz weg

09.04.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Münchner Systemhaus Haitec AG hat Zahlen zum Geschäftsjahr 2002 veröffentlicht. Der Umsatz des IT-Dienstleisters ging auf 50,7 Millionen Euro zurück im Vergleich zu 96,8 Millionen Euro im Vorjahr. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) betrug minus 11,4 Millionen Euro nach minus 10,8 Millionen Euro für 2001. Unterm Strich ergab sich ein Jahresfehlbetrag von 22,2 Millionen Euro oder 6,66 Euro pro Aktie; ein Jahr zuvor hatte der Nettoverlust 9,5 Millionen Euro oder 2,85 Euro betragen.

Den operativen Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) konnte Haitec aufgrund von Restrukturierungsmaßnahmen von 8,7 Millionen Euro im Vorjahr auf aktuell 5,9 Millionen Euro verringern, was den Umsatzrückgang unterm Strich aber nicht abfedern konnte. Als Gründe für die gesunkenen Einnahmen führt Haitec die "ausgeprägte Investitionsschwäche des Mittelstands" sowie den Verkauf eines Tochterunternehmens im dritten Quartal 2001 an. Für das laufende Jahr peilt der PLM-Spezialist den Turnaround an. Dabei sollen eine verstärkte Konzentration auf margenintensive Services und die weitere Ausgliederung von Kernkompetenzen in operativ eigenständige Einheiten helfen. (tc)