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Hacker nehmen zunehmend Privat-PCs ins Visier

04.01.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Laut Sicherheitsexperten werden in Zukunft Home-Computer das bevorzugte Angriffsziel von Hackern. Bislang konzentrierten sich Angreifer meistens auf Firmenrechner. Laut Mikko Hypponen vom Antivirenhersteller F-Secure gibt es mehrere Gründe für den Wandel. So sind die PCs der privaten Anwender in der Regel wesentlich schlechter gegen Angriffe geschützt. Wenn sie über DSL mit dem Internet verbunden sind, sind sie jedoch fast genauso gut zu erreichen wie Unternehmensrechner. Dies ist besonders in den USA der Fall, wo es aufgrund von Pauschaltarifen nicht ungewöhnlich ist, dass Home-Computer rund um die Uhr am Netz hängen. Auch die Rechenleistung der privaten PCs habe mittlerweile mit der von Firmenrechnren gleichgezogen, so Hypponen. Und schließlich würden Privatanwender unbefangener unbekannte E-Mails öffnen und so Würmern wie "Loveletter" die Verbreitung ermöglichen.

Ziel der Eindringlinge sei es nicht, Festplatteninhalte zu zerstören. Vielmehr würde versucht, Daten auszuspionieren und DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) vorzubereiten. (lex)