Gute Bewerber kommen nicht von allein

30.01.2008
Von 
Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting sowie Social Media im Berufsleben.

Loyalty Partner rekrutiert Nachwuchs aus Praktikanten

Birk Alwes, Loyalty Partner: Die Bindung der Praktikanten an unser Unternehmen ist uns wichtig.
Birk Alwes, Loyalty Partner: Die Bindung der Praktikanten an unser Unternehmen ist uns wichtig.

Ebenfalls mittelständisch, in München ansässig, und als Arbeitgeber bisher nicht besonders in Erscheinung getreten ist Loyalty Partner. Dafür ist das Produkt der Firma, die Bonuspunkte-Sammelkarte "Payback", verbreitet und bekannt. Loyalty Partner wuchs im vorigen Jahr von 350 auf 500 Mitarbeiter, und auch 2008 sollen weitere Beschäftigte an Bord kommen. Das Unternehmen setzt sehr stark auf Nachwuchsförderung. Aus- und Weiterbildungsleiter Birk Alwes weist darauf hin, dass Loyalty Partner im vergangenen Jahr rund 100 Praktikanten beschäftigte: "Wir rekrutieren die Studenten bereits vor dem Vordiplom", also schon ab dem zweiten Semester.

"Wir holen sie aber nicht zum Kaffeekochen", so Alwes weiter. Die jungen Leute werden in Projekten eingesetzt, und wenn sie gut werden, steigen sie zum Teilprojektleiter auf, schreiben ihre Diplomarbeit im Unternehmen und fangen nach dem Studium regulär zu arbeiten an. "Diese Bindung während der Hochschulzeit ist enorm wichtig", kommentiert Alwes. Das Unternehmen zahlt den Praktikanten monatlich zwischen 600 und 800 Euro. Als wichtiges Rekrutierungsinstrument setzt Loyalty auf die Aktion "Mitarbeiter werben Mitarbeiter". Auf diesen Ansatz lege auch sein Geschäftsführer großen Wert, da man überzeugt sei, dass "gute Mitarbeiter wiederum nur gute Mitarbeiter werben". Am liebsten sind Loyalty Partner Entwickler mit Beratungs-Know-how. Dafür zahlt das Unternehmen auch überdurchschnittlich, wie Alwes betont.