Great Place to Work

Gute Arbeitsplätze bieten Spielraum zum Gestalten

17.04.2019
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Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 20 Jahren. Langweilig? Nein, sie entdeckt immer neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und im eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisiert.
Wer von den Mitarbeitern zu den besten Arbeitgebern Deutschlands gekürt wird, zeichnet sich durch ein besonderes Engagement für eine bessere Arbeitskultur aus.

Büros in fünf Städten, weitere Standorte in Planung und flexible Modelle für Arbeitszeit und -ort: All das zählt zum Erfolgsrezept der Münchner IT-Beratung MaibornWolff, die binnen wenigen Jahren auf fast 500 Mitarbeiter angewachsen ist und die sich erneut den ersten Platz als bester ITK-Arbeitgeber der Größenklasse zwischen 101 und 500 Mitarbeitern geholt hat.

Damit das Gemeinsame auch bei der Unternehmensgröße erhalten bleibt, gibt es bei MaibornWolff seit Kurzem die redaktionell betreute News-App Flurfunk. Hier erscheint täglich ein Beitrag über neue Kollegen, Kunden oder Projekte, Standort-News und Kulturinitiativen.

Das Software- und Beratungshaus Qaware aus München organisiert auch eine Hausmesse, auf derMitarbeiter ihre aktuellen Projekte vorstellen kölnnen.
Das Software- und Beratungshaus Qaware aus München organisiert auch eine Hausmesse, auf derMitarbeiter ihre aktuellen Projekte vorstellen kölnnen.
Foto: QAware

Wie man eine Niederlassung besser einbinden kann, darüber haben sich auch die Softwareingenieure von ­QAware Gedanken gemacht und nun eine gute Lösung gefunden: Durch den Einsatz eines Jamboards und eines Telepräsenzroboters wachsen die Mainzer Mitarbeiter näher an die Münchner Kollegen heran. "Standortübergreifende Workshops sind ganz natürlich geworden, die Zusammenarbeit empfinden wir als wesentlich nahtloser. Nicht zuletzt minimieren die neuen Möglichkeiten Stress und Komplexität, die sonst durch Reisen und unzureichende Abstimmung entstünden", erläutert HR-Chefin Christine Böttcher.

Um die besondere Arbeitskultur zu erhalten, geht das Software- und Beratungshaus iteratec noch einen Schritt weiter. Um auch künftig frei vom Einfluss Dritter zu sein, entschieden sich die Gründer, eine Genossenschaft - #nurdemteam eG - zu gründen, die alle Anteile der iteratec übernimmt. Mitglieder können ausschließlich die Kollegen von iteratec werden.

Auch doubleSlash aus Friedrichshafen hat 2018 eine Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft gegründet, wodurch die Unternehmenswerte noch tiefer verankert werden. Seitdem können die Mitarbeiter Aktien erwerben und sich so am Erfolg des Unternehmens beteiligen.

Flexibles Arbeiten

Die Zühlke Engineering GmbH, die 285 Mitarbeiter in Eschborn, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart beschäftigt, probiert ungewöhnliche Arbeitsformen aus, und zwar im organisatorischen Sinn: Aufgrund des Firmenwachstums wollte Zühlke ursprünglich eine zusätzliche Führungsposition besetzen. Auf Vorschlag von Mitarbeitern, den die Leitung begeistert aufgriff, teilen sich nun ­zwölf Kollegen eigenverantwortlich alle Aufgaben einer disziplinarischen Führungskraft.

Bei Zühlke Engineering teilen sich nun ­zwölf Kollegen eigenverantwortlich alle Aufgaben einer disziplinarischen Führungskraft.
Bei Zühlke Engineering teilen sich nun ­zwölf Kollegen eigenverantwortlich alle Aufgaben einer disziplinarischen Führungskraft.
Foto: Zühlke Engineering

Für Organisation, Austausch, Fortbildung und Weiterentwicklung des Unternehmens können die Softwareentwickler von SALT AND PEPPER ein Fünftel ihrer Arbeitszeit verwenden. Dadurch hat jeder die Möglichkeit, das Unternehmen aktiv mitzugestalten - Ideen werden zur Diskussion gestellt und in Arbeitsgruppen weiterentwickelt.

Netzwerken auf der Hausmesse

Ein neues Format, um Transparenz zu schaffen und den unternehmensinternen Austausch zu beleben, hat Acando aus Hamburg gefunden: Auf einer Hausmesse können Mitarbeiter seit Kurzem sich und ihre Projekte präsentieren.

Mehr ausgezeichnete Arbeitgeber

Die besten ITK-Arbeitgeber stellen sich in unserem Online-Special und in dem Heft der Sieger vor und erzählen, für welche Bewerber sie Jobs haben, was sie ihnen bieten und warum die Mitarbeiter, die schon an Bord sind, die Arbeitskultur schätzen.

Hier gehts zum Download.

Great Place to Work 2019 Heft
Great Place to Work 2019 Heft
Foto: IDG