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Günstige Hot-Standby-Lösung für Mail-Server

28.11.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das US-amerikanische Unternehmen Message One hat mit „Emergency Messaging System“ (EMS) eine Hot-Standby-Lösung für E-Mail-Server vorgestellt. Das EMS ist laut Hersteller in der Lage, den Betrieb von Messaging-Rechnern zu übernehmen, die wegen Virenbefall oder einer technischen Störung ausgefallenen sind.Auf dem Message-One-System werden hierzu Standby-Postfächer nebst Kontaktlisten und Kalenderinformationen der Nutzer sowie das Adressbuch des Unternehmens erzeugt. Optional können Administratoren kontinuierlich die E-Mail-Nachrichten zwischen Haupt-Server und der Backup-Umgebung synchronisieren.

Das Ausfallsystem läuft in einem Rechenzentrum eines Message-One-Partners (Sungard, IBM und Hewlett-Packard) oder im Datacenter des Anwenders. Sollten ein oder mehrere E-Mail-Server eines Kunden in die Knie gehen, erhalten alle betroffenen Anwender eine Nachricht per SMS, Pager oder via E-Mail in ihren Backup-Postfächern. Falls ihre E-Mail-Clients ebenfalls nicht mehr funktionieren, können die User über ein Web-basierendes Interface auf ihre Messaging-Umgebung zugreifen. Nachdem die Störung behoben ist, sorgt EMS für die Synchronisierung zwischen Backup- und Hauptrechner.

Die Preise für EMS beginnen bei drei Dollar pro Mailbox. Nach Angaben von Message One bietet EMS eine günstigere Alternative zu dedizierten Standby-Systemen sowie den am Markt erhältlichen Disaster-Recovery-Lösungen. (fn)