Gewinne sind noch nicht in Sicht, aber

Groupe Bull kann Verluste zur Jahreshälfte reduzieren

07.08.1992

PAMS (CW) - Noch immer ist die französische Groupe Bull von der Gewinnzone weit entfernt. Zur Halbzeit des laufenden Geschäftsjahres wies der Computermulti jetzt einen Nettoverlust von 1,68 Milliarden Franc (umgerechnet rund 446 Millionen Mark) aus.

Der neue Bull-Chef Bernard Pache macht da weiter, wo der im Juni abgetretene Francis Lorentz aufgehört hat - nämlich bei der Bekanntgabe roter Zahlen. Immerhin konnte die Groupe Bull jedoch den Nettoverlust in den ersten sechs Monaten 1992 um 15 Prozent gegenüber dem Fehlbetrag des vergleichbaren Vorjahreszeitraumes (rund 1,94 Milliarden Franc) reduzieren. Verringert hat sich auch das Minus im operativen Geschäft. Nach gut 1,3 Milliarden Franc Verlust im ersten Halbjahr 1991 fielen jetzt 857 Millionen Franc an. Keine Verbesserung konnten die Franzosen indes beim Umsatzergebnis erzielen. Im Gegenteil: Zur Halbzeit 1992 sanken die Einnahmen um 9,2 Prozent auf 13,8 (vergleichbarer Vorjahreszeitraum: 15,2) Milliarden Franc.