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Groove erneuert Collaboration Software

15.03.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Anbieter Groove Networks stellt voraussichtlich diese Woche das Final Release 3 seiner Collaboration Software vor. Überarbeitet wurden unter anderem die Benutzerführung und die Funktionen zum Austausch von Dateien.

Anwender greifen nun mit dem "Groove LaunchPad" auf an Arbeitsbereiche gebundene Aufgaben zu, die gemeinsam mit Kontakten in einer Buddy-Liste im Stil eines Instant Messengers angezeigt werden. Laut Michael Helfrich, Vice President oft Product Strategy bei Groove, können Anwender per Drag & Drop einer Arbeitsumgebung zugewiesen werden.

Neu ist auch die Möglichkeit, normale Windows-Verzeichnisse über ein abgesichertes P2P-Netz (Peer to Peer) zu verbinden. So lassen sich laut Helfrich Dokumente über Firewall-Grenzen hinweg freigeben. Sie müssen dann nicht per Mail-Attachment verschickt werden. Ferner sollen Anwender mit dem integrierten "Forms-Tool" einfach Anwendungen zum Finden, Sammeln, Erneuern und Berichten von Informationen erstellen können. Der Zugriff auf Unternehmensdaten wird laut Hersteller über Web-Services-Schnittstellen realisiert.

Laut Analysten wie Peter O´Kelly von der Burton Group bietet Groove 3.0 erhebliche Vorteile gegenüber der Vorversion. Das liege nicht zuletzt an der verbesserten Integration mit Windows.

Auch Kubi Software hat seine Collaboration Software erneuert. Sie unterstützt nun Lotus Notes 6.5, Microsoft Exchange 2003 sowie Windows Server 2003 und bietet eine verbesserte Dokumenten-Versionierung. (lex)