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Grokster zieht den Stecker

08.11.2005
Die kostenlose Musiktauschbörse hat nach einem mehrjährigen Gerichtsstreit mit den führenden Musikkonzernen ihre Pforten geschlossen.

Es gebe legale Dienste für das Überspielen von Musik und Filmen, verabschiedete sich Grokster auf seiner Web-Site. "Dieser Dienst zählt nicht dazu." Grokster hofft nach eigenen Angaben jedoch, in Kürze auf www.grokster3G.com einen sicheren und legalen Dienst anbieten zu können.

Das Unternehmen reagierte mit dem Rückzieher auf ein Urteil des obersten amerikanischen Bundesgerichts. Dieses hatte im Juni entschieden, dass Grokster und andere Peer-to-Peer-Anbieter für das illegale Tauschen von urheberrechtlich geschütztem Titeln belangt werden können.

Im Rahmen des Vergleichs erklärte sich Grokster außerdem bereit, der RIAA bis zu 50 Millionen Dollar Schadenersatz zu zahlen. Unklar ist jedoch, ob das Unternehmen das Geld aufbringen kann. (mb)