Google Play Pass

Google startet Spiele- und App-Abo für Android

24.09.2019
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Google hat mit Google Play Pass ein Abonnement für Android gestartet. Anders als bei Konkurrent Apple Arcade umfasst das Abo aber nicht nur Spiele, sondern auch Anwendungs-Apps.

Google hat mit Google Play Pass sein lange erwartetes Spiele- und App-Abonnement für Android vorgestellt. Google Play Pass kann man durchaus als direkten Konter zu Apples erst kürzlich vorgestelltem Apple Arcade sehen, zumal Googles Preis identisch mit dem von Apple ist. Aber anders als Apple Arcade bietet Google Play Pass nicht nur Zugriff auf Spiele.

Google Play Pass: Google startet Spiele- und App-Abo für Android
Google Play Pass: Google startet Spiele- und App-Abo für Android

Denn Google Play Pass umfasst zum Start über 350 Android-Spiele und Android-Anwendungs-Apps. Das Abonnement kostet 4,99 US-Dollar pro Monat. Zum Start gibt es einen Einführungspreis von 1,99 US-Dollar pro Monat für das erste Jahr, danach steigt der Monatspreis auf 4,99 Dollar. Die ersten zehn Tage lang kann man das Abonnement kostenlos testen.

Wer das Abonnement abschließt, bekommt in den Apps keine Werbung mehr zu sehen und wird auch nicht durch In-App-Käufe belästigt. Google Play Pass wird in den USA ab dieser Woche verfügbar sein, andere Staaten sollen „bald“ folgen. Der Google Play Store soll bald neben jeder App, die in Google Play Pass enthalten ist, ein mehrfarbiges Symbol anzeigen. Voraussetzung ist ein Smartphone oder Tablet mit mindestens Android 4.4.

Google Play Pass beinhaltet also nicht nur Spiele, sondern auch Nicht-Gaming-Apps. Alle innerhalb von Google Play Pass erhältlichen Spiele und Anwendungs-Apps sind auch ohne Abonnement auf Google Play erhältlich – kostenpflichtig, werbefinanziert oder mit dem Finanzierungsmodell In-App-Käufe. Falls Sie bereits eine App installiert haben, die im Google Play Pass enthalten ist, dann sollten nach Abschluss des Abonnements die darin enthaltene Werbung beendet und In-App-Käufe freigeschaltet werden. Geld zurück für den Kauf einer solchen App gibt es aber nicht.

Google zufolge sollen rund zwei Drittel der in Google Play Pass enthaltenen Apps Spiele sein, darunter Stardew Valley, Monument Valley, Limbo, und Risk sowie Star Wars: KOTOR, Mini Metro, Old Man’s Journey und Eloh, wie The Verge berichtet. Unter den Nicht-Gaming-Apps befinden sich zum Beispiel Accuweather oder Hi-Q Recorder.

Google Play Pass darf man bis zu fünf Familienmitgliedern teilen. Außerdem lässt sich Google Play Pass mit Google Parental Control kombinieren. (PC-Welt)